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Montag, 24. Juni 2013

War mal kurz weg.


Bin wieder da.

In meinem Postfach haben ein paar Mails mit Fragen
 zum Ehe-Notfall-Koffer auf mich gewartet. 
Auch zu den Koffern zu einem anderen Anlass, 
u.A. zur Erzieherinnen-Notfall-Tasche, 
die ich im vorigen Post erwähnt habe.
  
Ich habe in den Ordnern gewühlt und ein paar Bilder rausgekramt
(Die Qualität ist nicht besonders gut, ich habe die Fotos damals 
auf die Schnelle geschossen, man kann aber alles erkennen)


Halsbonbons - falls die Stimme versagt,
Springseil - für ganz viel Schwung

Tee - zur Entspannung, eine Pfeife - für viel Pfiff 

Schokolade als Nervennahrung
(braucht eine Erzieherin bei so manchem Kind...)
Trostpflaster - für die Schützlinge oder mal für sich.

Ohrstöpsel - für einen ruhigen Moment im Trubel,
ein Badezusatz - zum Abtauchen

Lufterfrischer - für frischen Wind im Alltag,
Geduldsfaden

Gute Laune Bonbons,
Taschentücher - falls du uns vermisst
Ein Anstecker in Kleeblattform - Glück kann man immer gebrauchen.

Wir haben noch verschiedene Kleinigkeiten von den Kindern mit
persönlichen Grüßen eingepackt: Pralinen, Notizbücher, Karten usw. 
Da die Erzieherin in einen weiterliegenden Kindergarten
gewechselt hat, haben wir in die Tasche
noch einen Tankgutschein eingepackt. 


Das Ganze kam in eine Kindergartentasche, 
welche jedes Kind in unserer Jgel-Gruppe 
mit seinem Namen drauf hat.

Nun hat sie auch eine Namenstasche bekommen. 


                         


Dienstag, 16. Oktober 2012

Meine Haare und ich


... stehen, solange ich mich kenne, auf Kriegsfuß zueinander. 
Ich habe Locken. Keine schönen Locken, sondern ganz wilde Locken. 
Und solange ich mich kenne, versuche ich sie zu zähmen. Mit allen möglichen Mitteln. 
Nach jahrelanger Suche und etlichen Probewäschen habe ich ein Shampoo gefunden, das meine Haare einigermaßen zahmer macht. So kaufte ich mein Shampoo und die Spülung im Friseurgeschäft. Was das kostet, könnt ihr euch schon denken. Aber nicht nur der Preis hat mich dabei gestört. Seitdem ich mich mit den Rohstoffen für meine Seifen und Pflegeprodukte beschäftigte,wollte ich so manches, was auf dem Shampooetikett aufgelistet ist, gar nicht auf meinen Haaren und meiner Haut haben. 
So bin ich auf die Idee gekommen mich an der Herstellung von Shampoobars zu versuchen. Nach unzähligen Stunden am PC und im Seifenkeller und einigen Fehlversuchen hatte ich zwei Sorten hergestellt, die ich unter meinen Testern verteilt habe. 
Das erste Feedback kam von meinem langjährigen Versuchskaninchen alias meiner allerliebsten allerbesten Freundin Katetschkin: "Nie wieder!!!" Das hat mich aus der Bahn geworfen ein wenig irritiert, aber nach darauf gekommenen positiven Feedbacks von den anderen Testpersonen habe ich ziemlich schnell wieder Mut gefasst und habe mich auch getraut meine wilden Haare damit zu waschen. Die erste Reaktion war: "Nie wieder!", nach dem Föhnen: "Vielleicht doch. Und ich kann ja die andere Sorte mal testen..." 
Und danach musste ich immer wieder die Haare anfassen - sie fühlten sich schön weich und seidig an. Immer wieder in den Spiegel geschaut - sie glänzten. 
Und ich hatte den Eindruck - die Kopfhaut atmet.  

Dann ging es in den Urlaub. Ich fand es sehr praktisch, anstatt zwei Flaschen mit Shampoo und Spülung nur ein kleines Shampoostück mitzunehmen. Naja, ich habe nichts ahnend VIER Stück mitgenommen - am Meer wäscht man ja die Haare jeden Tag... Ich habe zwar öfters mal im Internet gelesen, dass die Shampoobars sehr ergiebig sind, aber ... sicher ist sicher. Was soll ich sagen? Nach zwei Wochen Urlaub hatte ich immer noch drei ganze und ca. 1/3 von dem vierten Stückchen. Sie sind wirklich sehr ergiebig!
Dabei waren das die kleinen Probestückchen a`10g!


Und noch eine Erfahrung. Zu Hause haben wir sehr kalkhaltiges hartes Wasser, da passt meinen Haaren eine Sorte besser, die wiederrum im Urlaub bei dem weichen Wasser nicht so gut war wie die andere. So bin ich wieder um eine Erfahrung reicher geworden.  

Und was die anderen nichtverbrauchten Stückchen angeht - sie hat der Mann beschlagnahmt. Er fand den Duft der Bars toll, und seitdem duscht er sich damit. 
Also, das nächste mal wird der Urlaubskoffer noch zwei Flaschen leichter...

Apropos Urlaub. Während ich in der Sonne lag, wurde hier in "Meiner kleinen Manufaktur" hart gearbeitet. Es fand nämlich ein toller Markt statt - Ökomarkt in Aschaffenburg. Meine Seifen wollten da ausgeführt werden. Und die Familie wollte in die Sonne. So stand ich vor einem Dilemma - Seife oder Familie und war kurz davor, den Markt abzusagen. 
Wenn da nicht drei ganz Liebe - Petra, Nicole und ihr fleißiges Helferlein Klaus-Jürgen - wären, die sich bereit erklärten, mich auf dem Markt zu vertreten.


Ihr Drei! Ihr seid die allerbesten Seifenverkäufer allerzeiten! 
Ich danke euch!
Einen ausführlichen und interessanten Bericht über den Markt 
kann man auch bei Petra im Blog lesen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Ein kurzer Aufenthalt in der Sonne

... hat uns gut getan.

Ich hätte nie gedacht, dass in 2 Tage so viel reinpasst ... 
 Ein wunderschönes Fest, leckeres Essen,

viele schöne unvergessliche Eindrücke. 


Und DAS hier - in einem kleinen Lokal neben dem Waschbecken. 

Ist die Muschelseifenschale nicht toll? Sind die Seifenröschen nicht schön?
Und die Gäste waschen tatsächlich ihre Hände mit diesen handgemachten Seifen!
(Bei uns heißt es doch "viel zu schade zum Händewaschen...")

Es war schwer, der Versuchung zu widerstehen, ein Würfelchen und ein Röschen in die Tasche einzustecken. Zum Glück hatte ich nur ein kleines Täschchen dabei, das auch ziemlich voll war. 
Das hat mich wahrscheinlich vor türkischem Gefängnis bewahrt. 
Es hat auch gereicht, dass ich ein paar seltsame Blicke auf mich zog, als ich mit der Kamera auf die Toilette ging ... 
Aber ganz ohne Seife bin ich doch nicht nach Hause gekommen. 
Diese Zwei hier habe ich mir später gekauft. 




 Seifenfrauen brauchen eben viel Seife ...